Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm
Behandlungszentrum für Folteropfer (BFU)
Innere Wallstrasse 6, 89077 Ulm
Tel. 0731 22836 und 0731 9215442
Fax 0731 15979000
bfu-ulm@rehaverein.de
www.bfu-ulm.de
Das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm (BFU) wurde 1995 auf Initiative von Amnesty International und Ulmer Bürgern gegründet. Es gibt eine Nebenstelle in Ludwigsburg.
Das therapeutische Angebot des BFU richtet sich an:
- Flüchtlinge, die Folter, Kriegsgewalt oder ethnisch bedingte Gewalt, wie z.B. Vertreibung erlitten haben
- Migrantinnen und Migranten, die sonstige körperliche und seelische Gewalt erlitten haben
- Kinder von Migranten, die entweder selbst direkt oder indirekt durch die schlimmen Erfahrungen ihrer Eltern traumatisiert sind
- Deutsche traumatisierte Kinder
- Menschen, die durch Unfälle, Gewalttaten, plötzliche Todesfälle, Naturkatastrophen o.ä. ein akutes Trauma erlitten haben
Die Angebote umfassen:
- Traumadiagnostik bei akuten und chronischen Traumata
- Akuttraumabehandlung
- Psychotherapie unter besonderer Beachtung traumabezogener Aspekte
- Psychosoziale Begleitung
- Fort- und Weiterbildung für Fachpersonal im Bereich Trauma- und Flüchtlingsarbeit
- Zusammenarbeit mit und ggf. Beratung von Haus- und Fachärzten
- Für deutsche und ausländische traumatisierte Kinder im Alter zwischen 6 und 18 Jahren werden kunsttherapeutische Gruppen angeboten. Diese verstehen sich als Ergänzung zur Einzeltherapie, die in der Regel bei einem niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiater stattfindet. Außerdem ist die Kunsttherapie in Gruppen als niederschwelliges Angebot für jene Kinder, für die eine nonverbale Therapie sowie Gruppenarbeit sinnvoll ist.
- Kunsttherapeutische Gruppen für Erwachsene (derzeit für Patienten aus dem Kosovo und aus der Türkei)
In der Nebenstelle Ludwigsburg gibt es zudem folgende Angebote:
- Integrationsarbeit mit traumatisierten Migranten und Flüchtlingen
- Curriculum "Demokratie" für Anwärter auf eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis sowie die deutsche
Staatsbürgerschaft
Leistungsträger
Sozialämter der Landkreise und Kommunen, Europäischer Flüchtlingsfonds, Deutsche Sektion von AmnestyInternational, Stiftungen, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Spender sowie Förderer
Kontakt
Kontakt nach telefonischer oder schriftlicher Vereinbarung
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